About

„Ich glaube, das Mode ein zeitloses, zutiefst in der menschliches Natur ruhendes Ausdrucksspiel ist.
Dieses Spiel verlangt eine rundblickende Beobachtungsgabe, weltoffenes Einfühlungsvermögen und diszipliniertes Handeln.

Deshalb liebe ich meine Arbeit.“ 

Oezay Aykac

Gottfried Keller behauptet: „Kleider machen Leute“, in seiner gleichnamigen Novelle aus dem Jahr 1874.*

Stimmt – der Betrachter glaubt, den tragenden Menschen an seiner Mode erkennen zu können. Und die Träger lieben dieses Spiel. Zu allen Zeiten kleiden und verkleiden sie sich dabei. Ich glaube deshalb, das es im Grunde gar keine unmodischen Menschen gibt, denn alle sind fasziniert vom Spiel mit Sein und Schein.

Obwohl heutzutage eine gewisse zwanglose Lässigkeit die Mode aller Schichten durchzieht – wer genau hinsieht, erkennt die feinen Unterschiede. Wenn alle Champagner trinken, trinken manche eben Jahrgangs-Champagner.

Das Zusammenspiel von Marken, Handel und Kundschaft habe ich von Grund auf studiert.

Begonnen habe ich als Einzelhandelskaufmann in einem der seinerzeit besten Stores Deutschlands. Hier durfte ich bereits die Intentionen großer Designer verstehen, präsentieren und verkaufen lernen. Fasziniert bin ich weiter eingetaucht in die Gestaltvielfalt und Verarbeitungskunst von Marken wie Dior, Prada, Gucci, Yamamoto, Jil Sander, D&G, Goldsign und Akris. Seit mehr als 15 Jahren entfalte ich mich erfolgreich als Experte internationaler Vertriebsarbeit.

Als Kenner und Liebhaber der Melodien und Rhythmen des globalen Modemarktes verstehe ich sowohl die Intention derer, die Mode entwerfen, gestalten, produzieren und handeln – als auch die Sehnsucht derer, die Mode sehen, fühlen und sich ankleiden wollen. Mich fasziniert der unermessliche Einfallsreichtum der Designer genauso, wie die unerschöpfliche Sehnsucht nach Be- und Verkleidung der Menschen.

Die Absicht einer erfolgreichen Verbindung dieser beiden Energiepole des Marktes war es, die mich nun zur Gründung meiner Agentur bewogen hat.
Erfolgreiches Handeln im Modemarkt ist die zentrale Leistung der Agentur AY. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns zu Ihren Kunden gehen.

* Bereits als Schüler rührte mich die Geschichte vom Schneidergesellen Wenzel Strapinski, der sich trotz Armut gut kleidet. Er gelangt in eine fremde Stadt namens Goldach und wird dort wegen seines Äußeren für einen polnischen Grafen gehalten. Nachdem er aus Schüchternheit versäumt hat, die Verwechslung aufzuklären, versucht er zu fliehen. Doch da betritt eine junge Dame, Tochter eines angesehenen Bürgers, den Schauplatz. Die beiden verlieben sich ineinander, worauf der Schneider die ihm aufgedrängte Grafenrolle weiterspielt. Ein verschmähter Nebenbuhler sorgt dafür, dass der vermeintliche Hochstapler entlarvt wird. Auf der Verlobungsfeier kommt es zum Skandal. Strapinski flieht, seine Braut aber findet ihn, rettet ihn vor dem Erfrieren und stellt ihn zur Rede. Als sie sich davon überzeugt hat, dass seine Liebe echt ist, bekennt sie sich zu ihm und setzt die Heirat durch. Der Schneider gründet mit ihrem Vermögen ein Atelier und bringt es zu Wohlstand und Ansehen, womit das Sprichwort „Kleider machen Leute“ sich bewährt.

Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Infos: Datenschutz | Impressum